Cordyceps sinensis / Cordyceps militaris


Cordyceps sinensis
Foto: Daniel Winkler


Tochukaso, Yartsa Gunbu, Dong Chong Xia Cao, Awheto, Caterpillar fungus, Chinesischer Raupenpilz, Puppenkernkeule
 

Es erinnert ein bisschen an den Sience fiction Film „Alian“ oder an eine schaurige Horrorgeschichte, doch es geschieht jeden Tag, und das fast überall auf der Welt!
Da wird ein Lebewesen von einer unheimlichen Spezies infiziert. Es setzt seine Sporen in dessen Körper und übernimmt ab diesem Zeitpunkt die komplette Steuerung. Die Sporen beginnen sich zu einem Myzel zu entwickeln, durchsetzen den Körper des Opfers und nutzen ihn als Nahrungsquelle, um dann aus diesem Körper herauszuwachsen und die eigene Art wieder weiter durch Sporen zu vermehren.
 

Es geht wirklich nicht um Aliens? Nein, es geht um Cordycepsarten. Diese Pilze gehören zur Familie der Clavicipitaceae, wozu auch das im Mittelalter gefürchtete, auf Getreide wachsende Mutterkorn gehört.
Die Familie der Raupenpilze benutzt in erster Linie Motten- und Schmetterlingslarven, aber auch andere Insekten und deren Puppen als Wirt. Somit zeigen sie, mit welcher Macht sich bestimmte Arten in der Natur durchsetzen und es ist beeindruckend, welches Arsenal an Wirksubstanzen sie dabei aufbauen.
Mittlerweile ist nachgewiesen, dass Cordyceps sinensis, der im tibetanischen Hochland zu Hause ist und Cordyceps militaris, den man sowohl im gesamten Europa, als auch in Amerika findet, vom Wirkstoffspektrum vergleichbar und vom Wirkprofil identisch kraftvoll sind.
 

Hirten beobachteten bei ihren Yaks eine unbändige Vitalität und Widerstandsfähigkeit. Die Suche nach der Ursache dieses Phänomens brachte sie auf den Cordyceps, der sich ab ca. Mitte April als brauner Halm aus dem Erdreich reckt. Natürlich begannen die Menschen den wundersamen Pilz für sich zu nutzen und bemerkten bald den aufbauenden, belebenden Effekt. Von diesem wurde erstmals in der Tang-Dynastie um 620 n. Chr. schriftlich berichtet und Finder der mumifizierten Raupe wurden vom Kaiser reich entlohnt. Heute ist der Pilz mindestens genauso gefragt wie damals, was sich für die Bergwelt Tibets aber zur ökologischen Katastrophe ausgewachsen hat. Ganze Clans versuchen im Frühjahr, sich mit der Suche nach dem Kraftspender den Lebensunterhalt zu sichern. Sie „pflügen“ ganze Berghänge um und hinterlassen in dem fragilen Ökosystem der Bergwelt Verwüstung und Müll. Schon aus diesem Grund ist es erfreulich, dass es gelungen ist, den Vitalpilz entweder in Nährlösungen, oder auf Getreidesubstrat zu züchten.
 

Welche Inhaltsstoffe und Wirksubstanzen enthalten Cordyceps sinensis und Cordyceps militaris?
 

Aktive Grundbausteine der RNS bestehend aus je einer Nukleinbase und Ribose. Adenosin, Guanosin, Cytidin, Thymidin und Uridin. Sogar Inosin, was derzeit zur Anwendung bei Parkinsonpatienten getestet wird, findet sich in Yartsa gunbu.
Verschiedene Polysaccharide zusammen gesetzt aus Galactose, Glucose und Mannose. Wie z.B. das Polysaccharid CS-F10 oder das Antioxidans Polysaccharid CPS1. Oder Glucane, hier zusammengesetzt entweder 1,3-β-D, 1,3-α-D oder 1,4-α-D-Glucan mit 1,6-verzweigte Ketten.
Weiterhin Lovastatin, Aminosäuren, darunter L-Tryptophan und L-Arginin.
Spannend sind auch die Substanzen Gamma- Aminobuttersäure (GABA), Cordycepinsäure und Sterole, wie Ergosterol, die Vorstufe von Vit. D3, die zwei Peptide Cordymin und Myriocin sowie Melanin. Alle weiteren identifizierten Substanzen sind unter dargestellt.
 

Hilft Cordyceps bei Stress, Erschöpfung und depressiven Zuständen?
 

Cordyceps hat schützende und stärkende Wirkung auf die Nieren und Nebennieren. Somit werden die Stresshormone Adrenalin, Noradrenalin und Cortisol reguliert und in Folge der Dopaminstoffwechsel günstig beeinflusst. Des Weiteren hemmt der Raupenpilz das Enzym Monoaminooxidase, wodurch Serotonin und Dopamin nicht so schnell abgebaut werden und somit länger zur Verfügung stehen. Zudem ist der Vitalpilz sehr L-Tryptophan haltig; diese Aminosäure ist ein elementarer Baustein von Serotonin. Serotonin hat unter anderem einen positiven Einfluss auf die psychische Verfassung und den Schlaf-Wachrhythmus.
 

Wie Erfolg versprechend ist Cordyceps als Aphrodisiakum und zur Steigerung der Fruchtbarkeit?
 

Der Raupenpilz wird seit alters her sowohl im Orient als auch im asiatischen Raum für Mann und Frau als Aphrodisiakum genutzt und geschätzt. Als „pflanzliches Viagra“ wurde er schließlich auch bei uns bekannt, dies forcierte die Nachfrage. Der Vitalpilz ist in der Lage die Produktion von Östrogen und Testosteron anzuregen und das in jedem Alter! Aber nicht nur die Libido kann gesteigert werden, auch die Fruchtbarkeit wird erhöht. Wissenschaftler konnten zeigen, dass sich beim Mann die Spermienqualität und bei der Frau die Qualität der Eizellen verbessert.
Auch wenn diese Fähigkeiten sehr erfreulich und erfrischend sind, gibt es zwei Personengruppen, die Abstand von der Einnahme der Raupenpilze nehmen sollten.
1. Personen mit geschlechtshormonabhängigen Tumoren wie Prostata- und Brustkrebs und
2. Kinder und Jugendliche bis zur Vollendung der Pubertät.
 

Ist Cordyceps gegen vorzeitige Alterung, als effektiver Radikalfänger und unterstützend gegen Krebs hilfreich?
 

Je mehr Stress wir haben, je ungesünder wir leben und je mehr Umwelttoxinen wir ausgesetzt sind, umso größer ist die Belastung mit reaktiven Sauerstoffradikalen (ROS).
Stehen nicht genügend Radikalfänger, die sogenannten Antioxidantien zur Verfügung, schädigen die ROS, Eiweiße, Fette und Nukleotide und somit unsere Zellen und unser Erbgut.
Die Wahrscheinlichkeit steigt, massive gesundheitliche Probleme und unter Umständen sogar Krebs zu bekommen.
Sowohl Cordyceps sinensis als auch Cordyceps militaris erhöhen die Aktivität stark wirksamer Antioxidantien wie Superoxiddismutase, Glutathionperoxidase und Katalase. Somit werden die Schäden durch ROS in Grenzen gehalten, unsere Zellen geschützt und der Alterungsprozess erheblich verlangsamt.
Einige Wirksubstanzen der Raupenpilze sind in der Lage positiven Einfluss auf ein Krebsgeschehen zu nehmen. So schafft es Cordycepin, Krebszellen zu hemmen und den Zelltod der Krebszelle einzuleiten.
 

Wirkt Cordyceps auf Herz-Kreislauf, Blutgefäße und Nieren schützend?
 

Auf das Herz-Kreislaufsystem und die Nieren haben die Vitalpilze einen schützenden und regenerativen Einfluss. Durch Studien bestätigt wurde die Blutgefäße entspannende und dadurch blutdrucksenkende Wirkung der Raupenpilze. Dadurch werden die Nieren enorm entlastet und geschont. Aber auch eine direkt regenerative Wirkung auf entzündliche und autoaggressive Nierenerkrankungen, sowie einen unterstützenden unterdrückenden Effekt auf die Abstoßung von Transplantaten konnte für die Pilze bestätigt werden.
 

Was kann Cordyceps noch?
 

Dadurch, dass Vitalpilze imposante Vielstoffgemische sind, kann man leicht den Eindruck gewinnen, ein Pilz sei die Lösung aller Probleme und man hätte das Non plus ultra gefunden.
Korrekt ist, dass jeder Pilz seinen eigenen Fokus hat und etliche Wirksubstanzen in vielen Pilzen vorkommen. Leider wird oft in Artikeln und Beiträgen ein Stoff, in einem bestimmten Pilz, als besonders effizient herausgestellt. Dadurch entsteht der Eindruck eines einzigartigen Nutzens, bei einem bestimmten gesundheitlichen Problem. So sind zum Beispiel Cholesterin- und Glucose senkende Wirkstoffe in etlichen Vitalpilzen enthalten. Wichtig ist aber, dass das gesamte Wirkstoffspektrum ineinandergreifend eine Problematik erfasst. Das bedeutet in diesem Fall, dass Cordyceps zwar auch sehr gut auf den Fettstoffwechsel, den Blutzucker und die Leber wirkt, er aber nicht die erste Wahl ist. Wesentlich effizientere Pilze für derartige Probleme sind z.B. Shiitake, Pleurotus, Champignon und Maitake, Coprinus oder Reishi.
 

Quellen und Literatur:
 

Studien:
www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed
 

Literatur:
Universität Zürich Projektarbeit von Marion Tasch-Furger
Medical Mushrooms, Martin Powell
Moderne Mykotherapie, Prof. Dr. med. Ivo Bianchi
Vitalpilze, Gesellschaft für Vitalpilze e.V.
Heilkraft der Pilze, Prof. Dr. Jan I. Lelley

Zur Vitalpilze Übersicht →
 

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